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Denkpfad

Pilot / PoC

Evaluation und Proof of Concept

Zeitlich begrenzte, klar abgegrenzte Erprobung an einem realen Anwendungsfall.

Technische Arbeit im Detail (Illustrationsbild)

Wofür ein Pilot gut ist — und wofür nicht

Ein Proof of Concept beantwortet eine einzige Frage: Funktioniert dieser Anwendungsfall mit den tatsächlichen Daten und Prozessen der Institution gut genug, um weiterzugehen? Er ist kein verkleinerter produktiver Betrieb und kein Ersatz für die spätere Einführung.

Deshalb wird der Datenumfang bewusst klein gehalten: genug, um eine ehrliche Antwort zu bekommen, aber nicht mehr, als für diese eine Frage nötig ist. Auch dafür gilt eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung, weil auch Testdaten reale, teils schützenswerte Informationen enthalten können.

Am Ende steht eine gemeinsame Auswertung mit der Institution — inklusive der Fälle, in denen die Plattform falsch oder unklar geantwortet hat. Diese Fälle sind Teil des Ergebnisses, nicht ein zu verschweigender Mangel.

Was enthalten ist

  • Eine Evaluation testet einen einzigen, vorab definierten Anwendungsfall statt der gesamten Plattform auf einmal.
  • Datenumfang und Laufzeit werden vor Start begrenzt und schriftlich festgehalten.
  • Am Ende steht eine gemeinsame Bewertung, kein automatischer Übergang in ein Abo.

Bedingungen

  • Für eine Evaluation gilt derselbe Auftragsverarbeitungsvertrag wie für den produktiven Betrieb — auch ein Pilot ist keine Ausnahme vom Datenschutz.
  • Ergebnisse aus der Evaluation werden von der Institution geprüft, bevor über eine Weiterführung entschieden wird.
  • Eine Verlängerung oder Erweiterung des Piloten wird gesondert vereinbart.

Lizenzbedingungen, Nutzerlimiten und Kündigungsregeln stehen in den AGB; Angaben zu KI-Grenzen und menschlicher Prüfung stehen in der KI-Transparenz.